| SCHWERIN Wer ins Landeshauptarchiv
möchte, der braucht dazu mindestens
einen guten Grund, meistens noch einen
ausgefüllten Antrag und muss erst
einmal an der Tür klingeln.
Am Wochenende
gab es die einmalige Chance,
ohne vorherige Anmeldung vorbeizuschauen
und sich beeindrucken zu lassen
von einem grund-sanierten Bau, der
Elemente des Jugendstil, Art Deco und
Klassizismus vereint – und der heute
wie vor hundert Jahren europaweit zur Spitzenklasse der Archivgebäude zählt.
|
|
So jedenfalls fasste es Architekt Joachim
Brenncke zusammen, der zum „Tag der
Architektur“ am Sonnabend und Sonntag
die öffentlichen Führungen durch
das Gebäude begleitete.
Seit zehn Jahren
ist sein Büro mit der Sanierung des
Hauses befasst.
Zuerst ging es ans Magazin,
ab 2008 war das Verwaltungsgebäude
dran.
Nur Außenanlagen und
Zaun fehlen jetzt noch. Hauptprobleme
bei den 3,5 Millionen Euro teuren Arbeiten
unter strengen Denkmalschutz-Gesichtspunkten:Statik und Standsicherheit.
|