Wirtschaftsverlag 2008 / Mecklenburg-Vorpommern
Breiten Dialog führen über gutes, modernes Bauen
Von Joachim Brenncke/Architekt BDA


 

Das Land Mecklenburg-Vorpommem verfügt über hervorragende Zeugen der Baugeschichte. Bedeutende Hanse- und Residenzstädte, einzigartige Gebäude der Backsteingotik, die Bäderorte, aber auch die Dörfer mit ihren Guts- und Herrenhäusern und weithin sichtbaren Kirchen und typischen Bauernhäusern zeugen von einem reichhaltigen baulichen Erbe. Diese Werte bedeuten für Politik und Architekten, für die Bevölkerung unseres Bundeslandes insgesamt, eine Verantwortung, die mehr als nur eine Beschäftigung im Rahmen von kurz gedachten Tagesthemen sein darf,

 

nur durch eine verantwortungsvolle Zielsetzung der Entwicklung, umgesetzt durch Bauen, wird es mittel- und langfristig zu der so wichtigen Einheit von natürlicher und gebauter Landschaft, Bewahrung des historischen baulichen Erbes, architektonischer und wirtschaftlicher Entwicklung kommen. Einerseits haben Städte, Dörfer und ganze Regionen gerade in den letzten Jahren nachhaltige strukturelle Veränderungen erfahren. Zahlreiche Wohn- und Gewerbegebiete, Einzelhandels- und Tourismusbauten wurden neu errichtet, aber auch umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen

 
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