| DAB regional Oktober 2009; Seite 19 - 20 Olaf Bartels im Gespräch mit
Joachim Brenncke |
sind nicht an die Länge des
Studiums gebunden, sondern daran, welche
Inhalte überprüfbar vermittelt wurden. |
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Herr Brenncke, wie lange sollten Architekten studiert haben, damit sie den Anforderungen im Berufsalltag gewachsen sind? Joachim Brenncke: Nach Auffassung der Länderarchitekten-kammern sollte die Architektenausbildung fünf Jahre, also 10 Semester, betragen. Das ist ein Ziel, auf das wir hinwirken. Zur Zeit umfasst die Architektenausbildung 8 Semester. Das sehen wir als das Minimum an. Der sogenannte Bolonga-Prozess sieht ja eine Unterscheidung in Bachelor- und Master-Abschlüsse vor, die aufeinander aufbauen. |
Welchen Anteil sollten die einzelnen Studienabschnitte nach Ihrer Auffassung haben? Joachim Brenncke: Ich möchte in diesem Zusammenhang lieber über Inhalte als über Zeiten reden, aber Inhalte brauchen natürlich gewisse Zeiträume, in denen sie vermittelt werden können. Es wird das übliche 6+4 Modell geben, also nach 3 Jahren wird der Bachelorangeboten und nach weitern 2 der Master-Abschluss. Eine 8+2 Modell ist aber genauso denkbar. Die Voraussetzungen für die Eintragung in die Architektenkammern |
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